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@27.01.01’67.500@ – Infrastructure Asset Management

Das  Netz der der Bundesfern- und Staatsstraßen in Bayern stellt ein Anlagevermögen von mehreren Milliarden Euro dar, das mit den verfügbaren Haushaltsmitteln systematisch und möglichst effektiv errichtet, betrieben und erhalten werden muss. Dies ist angesichts der immer weiter zunehmenden Verkehrsbelastung und der ungünstiger werdenden Altersstruktur der Fahrbahnen und Bauwerke eine große Herausforderung. Die genannten Anlageteile sind im wirtschaftlichen Sinne materielle oder immaterielle, finanzielle oder nichtfinanzielle Güter des öffentlichen Sektors und werden heute regelmäßig als Assets bezeichnet. Das zugehörige Asset Management steht für die systematische und koordinierte Verwaltung und Erhaltung der genannten Werte mit dem Ziel der Wertschöpfung. Mit der Einführung eines strukturierten Asset-Management-Systems lassen sich die zentralen Prozesse systematisieren, Verantwortungen definieren und die wesentlichen Risiken bei Planung und Bau erkennen und abarbeiten.

Mit einer umfassenden Abbildung der zu diesem Thema international geführten fachlichen Diskussion auf die konkreten Aufgabenstellungen und Prozesse der für die Straßeninfrastruktur Verantwortlichen, lassen sich mithilfe der ISO-konformen und international anerkannten Methoden die bestehenden Strukturen optimieren. Über entsprechende Ansätze wird in einem Artikel der Zeitschrift Straße und Autobahn (Heft 06/20018) beschriebenen.